history
Geschichte meines Helifliegens
Präheli:

Meine Fernsteuerung von ca. 1983
Damals wollte ich mit einem Hangsegler und einem Styro-Fertigbau-Elektrosegler das Fliegen lernen. Nach einigen kapitalen Missgeschicken, wie z.B. Notlanden des Seglers GENAU in die Fläche des anderen geparkten Fliegers :-( stellte ich die Trümmer in die Ecke.
Die Vorbereitung:
| Mein erster Heli: | |
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Im September
1999 habe ich auf den "Hamburger Modellbautagen" den Lite Machines
LMH110 als Elektroversion gesehen. Bei dem deutschen Importeur und Tuner beschaffte ich mir
dann dieses Teil mit einem brushless Motor für 6 RC2000 Zellen. Damit begann ich meine
ersten Hüpfer. Auf der gleichen
Messe sah ich zum ersten Mal den neuen Reflex 3D v4.0 Modellflugsimulator im
Testbetrieb. Leider konnte man ihn nur vorbestellen, aber ich war restlos begeistert und
wollte ihn im Auge behalten ihn mir bei Auslieferung nochmal anschauen und....
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Mein erster Verbrenner Heli: |
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Im Dezember
1999 habe ich einen ca. 3 Jahre alten, flugfähigen Graupner Uni40 Trainer
gekauft. Ich hatte sogar die Möglichkeit den Heli vorgeflogen zu bekommen, und ich durfte
ihn auch selbst kurz fliegen. Es war ein sehr windiger Tag, mit heftigen Böen, so
erschien es mir jedenfalls als Anfänger, der gerade Heck-Achten schweben konnte.
Ausgestattet war er mit Graupner C5007 Servos und einem mechanischen älteren Futaba
Kreisel. Da ich den Uni40 am
Anfang mehrmals crashte, musste dann doch irgendwann einmal ein Ersatzheli her. Das
Gefühl, einen flugbereiten Zweitheli aus seinem Regal nehmen zu können ist schon sehr
beruhigend. Inzwischen hat dieser einen grösseren Motor bekommen ( OS MAX 50SX ) und ist bis zum
Verkauf im Früjahr 2002 der absolute Reserve Heli geworden.
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| Mein Ersatz Verbrenner Heli: | |
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Im März
2000 habe ich dann einen Graupner Uni-Expert 98 als Uni Star 60 bestellt. Nach
langer Wartezeit war er dann nach der Sinsheimer Modellbau Messe
endlich da. Mit diesem Teil flog ich vorsichtig meine ersten Kunstflugfiguren und hatte
bis zum Verkauf immer wahnsinniges Glück, wenn ich mich mal versteuert hatte. Dieser Heli
blieb crashfrei.
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| Mein Raptor 30/46 Experiment: | |
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Zum
Kunstflug üben wollte ich einen kleinen, günstigen ( also auch bei den Ersatzteilen
günstigen ) aber auch leistungsstarken Heli fliegen. Daher baute ich in den 30er Raptor
direkt einen 7.5ccm OS MAX 46 Motor ein. Da ich aber Schwierigkeiten mit der
Kupplung hatte und zudem während eines Fluges der Heckrotor auseinanderflog, tauschte ich
den kleinen Raptor gegen den Raptor 60.
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| Mein Raptor 60 Experiment: | |
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Jetzt im Frühjahr
2001 wollte ich endlich Kunstflug mit Power üben. Ausgestattet wurde der Raptor
60 mit dem neuen Webra 61 P5 AAR. Aber auch hier hatte ich grosse technische Probleme.
Einerseits war die Webra-Vergaser Einstellung relativ kompliziert, bzw. war wohl die
Kombination Sprit - Kerze - Resorohr längst noch nicht optimal. Das grössere Problem
machte mir zunächst aber die Kupplung, wie ich lange Zeit dachte, da es eine "harte
Landung" gab, weil der Motor aufheulte und keine Energie mehr die Blätter erreichte.
In Wirklichkeit war es aber der Freilauf, der nicht nur bekanntermassen blockierte,
sondern bei mir rutschte er durch. Auch Ersatzfreiläufe brachten keine Besserung und ich
wollte das Teil schon abschreiben, als ich auf einem Helitreffen endlich mal einen anderen
Raptor 60 fliegen sah. Also bestückte ihn mit dem inzwischen lieferbaren "Version
2" Freilauf, den ich auf Garantie bekam. Der Motor wurde durch den OS MAX 61 SX
ersetzt. - Was war DAS ?? - Auf einmal flog die Kiste zuverlässig und hatte Leistung im
Überfluss. Jetzt machte es richtig Spass, mit dem R60 herum zu turnen. Inzwischen bekam der R60 wieder den ursprünglichen Webra 61P5 AAR eingebaut, da der OS-Motor woanders gebraucht wurde. Diesmal aber mit einem Zimmermann Kompakt-Dämpfer, der speziell für den Raptor gebaut wurde. Ich habe schon die weiterentwickelte Version bekommen, die durch das grössere Volumen auch für die kommenden 91er Motoren geeignet ist. Durch einen Tipp von einem anderen Helipiloten sollte ich es mal mit 10% Nitro versuchen und wundersamerweise lief jetzt auch der Webra AAR rund, zuverlässig und war ganz einfach einzustellen. Mit den violetten Robbe 3D Paddeln wurde er dann auch so wendig, wie ich ihn haben wollte. Bis zum Verkauf im Frühsommer 2002 war der Raptor 60 der Reserve-Kunstflug-Heli für den Millennium.
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Mein Millennium II Experiment: |
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Im September
2001 war ich auf der Suche nach einem Nachfolger für den Uni Star 60 und kam
natürlich nicht am Millennium II vorbei. Wegen des höheren Gewichts gegenüber dem
Uni Star 60 bekam der Mille ein Webra 12ccm Triebwerk eingebaut. Nach ein paar
Testschwebeflügen hatte ich leider einen Quarzausfall während einer AR. Vermutlich
vibrierte der neue ABC Motor einfach zu stark. - Der Tank befand sich nämlich immer im
Zustand eines Whirlpools. Der Webra 75 P5 Motor wurde daraufhin einer
"Rizinus-Kur" unterzogen, der Millennium wieder aufgebaut -- und es wurde
besser. Nach einigen Tankfüllungen war das Teil reif zum Kunstfliegen und ich war
immer wieder begeistert, was dieser Heli aushält ohne zu ächzen, was dieser Motor für
ein Drehmoment entwickelt ohne zu würgen und wie präzise sich der Mille2 steuern lässt. Im März 2002 habe ich den Millennium dann mit einem 15ccm OS Motor ausgestattet. Später mehr davon...
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...Fortsetzung folgt